Laufzeit: 94 min.
Land: Österreich/Deutschland/Ungarn 2010
Genre: Nach einem Theaterstück von Silke Hassler & Peter Turrini
Filmstart: 21. 01. 2011
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DVD ab 04. 11. 2011
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April 1945: In diesen letzten Tagen des Krieges lagert eine Gruppe von zwanzig ungarischen Juden auf ihrem Todesmarsch Richtung KZ Mauthausen in einem Heustadel am Rande eines kleinen Dorfes. Der Weitermarsch verzögert sich, da die Befehlskette der SS reißt. In dieser Situation beschließt der Häftling Lou Gandolf, ein Opernsänger aus Budapest, seine LeidensgenossInnen zu überreden, die Operette „Wiener Blut“ für eine private Vorstellung im Stadel einzustudieren. Er will das Mitgefühl der Bäuerin Traudl Fasching rühren, deren Mann Stefan der Stadel gehört, in dem die Häftlinge lagern. Für das Ehepaar Fasching wird die Begegnung mit den zum Tode Geweihten zu einer neuen Chance für ihre zerrüttete Ehe. Mit schwarzem Humor erzählt dieser berührende Film von einer Gruppe ungarischer Juden, die in einem österreichischen Dorf stranden. Das Auftauchen der Fremden öffnet bei den Einwohnern nicht nur die Ventile für Volkszorn, sondern weckt auch die Sehnsucht nach einem Leben, in dem Liebe und Musik ihren Platz haben. „In den vier Tagen, in denen die Geschichte spielt, wird über das Schicksal aller Beteiligten neu verhandelt. Wie immer in Krisenzeiten geht es darum, auf welche Seite man sich stellt , solange man diese Entscheidung noch selbst treffen kann.“ Elisabeth Scharang, Regisseurin
Elisabeth Scharang
Silke Hassler, Peter Turrini
Jean-Claude Larrieu
Alarich Lenz
Margit Salzinger
Alexandra Maringer
Dieter Pochlatko, Nikolaus Wisiak, Jószef Berger, Arno Ortmair
Thomas Jarmer
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